Sonntag, 13. August 2006

Gehversuche- Lyrisches

Die Wirklichkeit, was ist sie schon?
Des Denkens frei, des Lebens Hohn
Und ist es frei, nach ihr zu leben
Ist es wert, nach ihr zu streben

Wonach zu suchen sei gefragt
Wenn täglich doch das Leben plagt
Dem Leben zu entsagen sei
So wahr man sterbe wirklich Frei

Doch muss der Tod so unausweichlich
Erreicht sein ach so zeitlich
Und darf man sich der Pflicht entziehen
Vor Lebensangst gen Tode ziehen?

Und letztens man bedenke
Wenn Tag in Nacht man lenke
Nie mehr die Sonne scheint
Doch des Menschen Auge nächtens weint!

Und bleibt nicht endlich noch zu hoffen
Auf bessre Tage, schöner Wochen?

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Alles was Zählt

Alles was zählt, es scheint
Ist letztlich in Erinnerung vereint

Alles was am Ende bleibt
Was uns stoppt und nicht mehr weiter treibt

Bei Bewusstwerdung der Endlichkeit
Dieses Lebens, unsrer Zeit

Ist doch das Wissen das man war
Es schien so einfach, wunderbar
Einst voller Freude, Glück und Segen
Fällt `gen Ende doch der Regen

Und selbst das Paradies werden sie uns verwähren
Uns Verdammten dieser Erden
Uns trauernden Schafen Gottes Herden
Die nicht wussten, dies Leben recht zu leben.

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